Die Michaelskirche zu Widdersberg birgt eine Ausstattung von für Landkirchen überdurchschnittlicher Qualität. Dies gilt in erster Linie für den äußerst feingliedrigen und dezent gefassten Stuck Th. Zöpfs vom Ausgang des Rokoko, aber auch für die Fresken J. M. Otts sowie die spätgotische und frühbarocke Plastik des Hochaltars. Wie Wappen und Auswahl von Heiligen verdeutlichen, ist dies auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit von Kirche und Ort zum Kloster Andechs zurückzuführen. Dazu kommen Einflüsse der kurfürstlichen Michaelserzbruderschaft und die große Opferbereitschaft der Widdersberger Bevölkerung selbst, die seit dem 18. Jh. genau dokumentiert ist und auch immer wieder Restaurierungen ermöglicht hat. So erstrahlt die Kirche heute immer noch weitgehend im Glanz des späten 18. Jh. und gibt einen Vorgeschmack auf die himmlischen Wohnungen
Widdersberg
Kath. Filialkirche St. Michael
Die Michaelskirche zu Widdersberg birgt eine Ausstattung von für Landkirchen überdurchschnittlicher Qualität. Dies gilt in erster Linie für den äußerst feingliedrigen und dezent gefassten Stuck Th. Zöpfs vom Ausgang des Rokoko, aber auch für die Fresken J. M. Otts sowie die spätgotische und frühbarocke Plastik des Hochaltars. Wie Wappen und Auswahl von Heiligen verdeutlichen, ist dies auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit von Kirche und Ort zum Kloster Andechs zurückzuführen. Dazu kommen Einflüsse der kurfürstlichen Michaelserzbruderschaft und die große Opferbereitschaft der Widdersberger Bevölkerung selbst, die seit dem 18. Jh. genau dokumentiert ist und auch immer wieder Restaurierungen ermöglicht hat. So erstrahlt die Kirche heute immer noch weitgehend im Glanz des späten 18. Jh. und gibt einen Vorgeschmack auf die himmlischen Wohnungen
