Ohne das Gefängnis Plötzensee und seinen Hinrichtungsschuppen keine Gedenkkirchen im Charlottenburger Norden. Ohne die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum keine evangelische Gedenkkirche (und auch nicht die evangelische Sühne-Christi-Kirche in ihrer spezifischen Baugestalt). So kurz könnte man beschreiben, welche Gründe dazu führten, dass eine Berliner evangelische Kirchengemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Gedenkkirche der deutschen Katholiken für die Opfer des Nationalsozialismus,die 1960 bis 1963 von Hans Schädel und Friedrich Ebert erbaut wurde, in den Jahren 1968 bis 1970 nach Entwurf der Architektengemeinschaft Gerd Neumann, Dietmar Grötzebach und Günter Plessow ein evangelisches Pendant errichten ließ – ein Parallel- und zugleich Gegenstück zum katholischen Nachbarn.
Berlin
Der Plötzenseer Totentanz im Evangelischen Gemeindezentrum Berlin-Plötzensee
Ohne das Gefängnis Plötzensee und seinen Hinrichtungsschuppen keine Gedenkkirchen im Charlottenburger Norden. Ohne die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum keine evangelische Gedenkkirche (und auch nicht die evangelische Sühne-Christi-Kirche in ihrer spezifischen Baugestalt). So kurz könnte man beschreiben, welche Gründe dazu führten, dass eine Berliner evangelische Kirchengemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Gedenkkirche der deutschen Katholiken für die Opfer des Nationalsozialismus,die 1960 bis 1963 von Hans Schädel und Friedrich Ebert erbaut wurde, in den Jahren 1968 bis 1970 nach Entwurf der Architektengemeinschaft Gerd Neumann, Dietmar Grötzebach und Günter Plessow ein evangelisches Pendant errichten ließ – ein Parallel- und zugleich Gegenstück zum katholischen Nachbarn.
