1974 erhielt die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung einen Eintrag in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg als qualitätsvoll gestaltetes Beispiel für den historisierenden Kirchenbau des 19. Jh. Dies bezieht sich zunächst auf ihre neuromanische Architektur, die auf die wuchtigen, monumentalen Formen der Romanik zurückgreift. Aber auch die Chorfresken von Wilhelm Geyer aus dem Jahr 1946 orientieren sich sowohl ikonographisch als auch stilistisch an romanischen Vorbildern. Sie sind jedoch kein Werk des Historismus, sondern, da erst im 20. Jh. entstanden, Ausdruck einer zweiten Neuromanik. Im Zuge der letzten Restaurierung 2019 sind neben der künstlerischen Bedeutung der Chormalereien auch ihre Besonderheiten in der Maltechnik deutlich geworden.
Blaubeuren
Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung
1974 erhielt die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung einen Eintrag in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg als qualitätsvoll gestaltetes Beispiel für den historisierenden Kirchenbau des 19. Jh. Dies bezieht sich zunächst auf ihre neuromanische Architektur, die auf die wuchtigen, monumentalen Formen der Romanik zurückgreift. Aber auch die Chorfresken von Wilhelm Geyer aus dem Jahr 1946 orientieren sich sowohl ikonographisch als auch stilistisch an romanischen Vorbildern. Sie sind jedoch kein Werk des Historismus, sondern, da erst im 20. Jh. entstanden, Ausdruck einer zweiten Neuromanik. Im Zuge der letzten Restaurierung 2019 sind neben der künstlerischen Bedeutung der Chormalereien auch ihre Besonderheiten in der Maltechnik deutlich geworden.
