Ines Elsner

Das Huldigungssilber der Welfen des Neuen Hauses Lüneburg (1520-1706)

Geschenkkultur und symbolische Interaktion zwischen Fürst und Untertanen

Für zehn der 14 Goldschmiedearbeiten ließ sich ermitteln, dass sie als Huldigungsgeschenke von Städten, Flecken und Ämtern zwischen 1640 und 1666 an die Celler Herzöge Friedrich (1636–1648), Christian Ludwig (1648–1665) und Georg Wilhelm (1665–1705) von Braunschweig-Lüneburg in den Besitz der Welfen gelangten. Obgleich es auf Reichsebene und in weltlichen wie geistlichen Territorien im Heiligen Römischen Reich allerorts das Phänomen edelmetallener Untertanengeschenke zu Regierungsbeginn eines Herrschers gab, ist Huldigungssilber nur vereinzelt überliefert. Nirgends haben größere Konvolute die Zeiten überdauert. Das in 13 Teilen erhaltene Huldigungssilber der Welfen stellt daher eine unerhörte Ausnahme dar und fordert zur exemplarischen Erforschung des regen frühneuzeitlichen Geschenkverkehrs heraus.

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1. Auflage (2019), 256 Seiten, 17 x 24 cm,

Erscheinungstermin: 15. Juli 2019
ISBN: 978-3-7954-3355-0

Für zehn der 14 Goldschmiedearbeiten ließ sich ermitteln, dass sie als Huldigungsgeschenke von Städten, Flecken und Ämtern zwischen 1640 und 1666 an die Celler Herzöge Friedrich (1636–1648), Christian Ludwig (1648–1665) und Georg Wilhelm (1665–1705) von Braunschweig-Lüneburg in den Besitz der Welfen gelangten. Obgleich es auf Reichsebene und in weltlichen wie geistlichen Territorien im Heiligen Römischen Reich allerorts das Phänomen edelmetallener Untertanengeschenke zu Regierungsbeginn eines Herrschers gab, ist Huldigungssilber nur vereinzelt überliefert. Nirgends haben größere Konvolute die Zeiten überdauert. Das in 13 Teilen erhaltene Huldigungssilber der Welfen stellt daher eine unerhörte Ausnahme dar und fordert zur exemplarischen Erforschung des regen frühneuzeitlichen Geschenkverkehrs heraus.

  • Huldigungsgeschenke als historische und kulturgeschichtliche Quelle
  • Die Arbeit geht erstmals der Entstehung und Übergabe derart tributartiger Abgaben nach.

Ines Elsner

Dr. Ines Elsner studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften in Berlin und Lyon. Seit ihrer Dissertation über die Berliner Residenzlandschaft um 1700 widmet sie sich der frühneuzeitlichen Kunst- und Kulturgeschichte. Seit 1998 arbeitet sie für zahlreiche Museen und Ausstellungen.

Warengruppe: 1559
Sprache: Deutsch
Auflage: 1 (2019)
Medium: Hardcover
Seitenzahl: 256
Format: 17 x 24 cm
Gewicht: 941 g
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2019
ISBN: 978-3-7954-3355-0
Verlag: Schnell & Steiner
Cover: Cover download

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