Die Kirche St. Corneli dürfte schon im 11. Jh. erbaut worden sein. Die erste Urkunde, in der diese Kirche erwähnt wird, ist die Schutzbulle Papst Alexanders III. von 1178, aus der hervorgeht, dass Tosters in jener Zeit im Besitz des Frauenklosters Schänis in der Schweiz war. Anfangs war die Kirche wohl von einem Priester aus Mauren versorgt worden. Als die Grafen von Montfort aber bei der Pfarrkirche in Feldkirch ein Herrenbenefizium (zur Nutzung überlassenes erbliches Land) stifteten, übernahm dieser Benefiziat schon vor 1370 auch die Sorge für St. Corneli in Tosters. Der erste Herrenbenefiziat und Pfarrer von Tosters war Heinrich Ritter von Ems, der als Kaplanwohnung ein Haus neben dem Johanniterhaus in Feldkirch besaß. Ab 1620 stand dann dem Pfarrer von Tosters ein Haus in der Nähe der Pfarrkirche Feldkirch – also in der Herrengasse – zur Verfügung.
Feldkirch-Tosters
St. Cornelius und St. Cyprian
Die Kirche St. Corneli dürfte schon im 11. Jh. erbaut worden sein. Die erste Urkunde, in der diese Kirche erwähnt wird, ist die Schutzbulle Papst Alexanders III. von 1178, aus der hervorgeht, dass Tosters in jener Zeit im Besitz des Frauenklosters Schänis in der Schweiz war. Anfangs war die Kirche wohl von einem Priester aus Mauren versorgt worden. Als die Grafen von Montfort aber bei der Pfarrkirche in Feldkirch ein Herrenbenefizium (zur Nutzung überlassenes erbliches Land) stifteten, übernahm dieser Benefiziat schon vor 1370 auch die Sorge für St. Corneli in Tosters. Der erste Herrenbenefiziat und Pfarrer von Tosters war Heinrich Ritter von Ems, der als Kaplanwohnung ein Haus neben dem Johanniterhaus in Feldkirch besaß. Ab 1620 stand dann dem Pfarrer von Tosters ein Haus in der Nähe der Pfarrkirche Feldkirch – also in der Herrengasse – zur Verfügung.
