Ausgehend von St. Johann in Müstair , das seit seiner Gründung im späten 8. Jh. als Kloster fungiert, bieten die in dem Band versammelten Beiträge ein weites Panorama zu Fragen von Archäologie, Bau- und Kunstgeschichte mittelalterlicher Klöster. In Müstair werfen die jüngsten Forschungen nicht nur neues Licht auf die Gründungsanlage, die bereits 50 Jahre vor dem St. Galler Klosterplan ein voll ausgebildetes vierseitiges Klaustrum aufwies, sondern auch auf eine etwaige Vorgängerbesiedlung sowie auf die architektonischen Konsequenzen seiner Transformation in ein Frauenkloster im 12. Jh. Flankiert werden diese Ergebnisse durch neue Forschungen zu St. Gallen, Prüm, zur Reichenau, zu Zisterzienserklöstern wie Walkenried und Maulbronn sowie zu Bettelordensanlagen in Basel und Sandomierz. Hinzu kommen Studien zu Themen wie dem klösterlichen Lichtgebrauch, zu Infirmarien und Doppelklosteranlagen.
- Der Band bietet ein gut lesbares Kompendium aktueller Forschung und Fragestellungen zu mittelalterlichen Klosteranlagen
- Mit Fallbeispielen aus Deutschland, der Schweiz, Italien und Polen wird ein internationales Publikum angesprochen
