Jörg Oberste, Susanne Ehrich, Arabella Cortese (Hrsg.)

Metropolität in der Vormoderne

Ergebnisse und Perspektiven

Was macht eine Großstadt zu einer Metropole? Eindeutige Antworten sind schwierig, zeigt sich das Spezifikum von Metropolität doch eher in Zuschreibungen als in harten Faktoren: Das ewige Rom, Jerusalem als heilige Stadt, Paris als Stadt der Liebe. Metropolität verweist dabei auf einen Bedeutungsüberschuss, der zwar nicht leicht zu greifen, aber als verdichtete Erfahrung dennoch geeignet ist, Strahlkraft, Vorbildfunktion und Innovationspotential großer und bedeutender Städte auch in historischer Perspektive neu zu betrachten.

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Reihe:
Bandnummer: 25

1. Auflage 2026, 300 Seiten, 17 x 24 cm, fadengeheftet,

Erscheinungstermin: 30. Dezember 2026
ISBN: 978-3-7954-9138-3

Die in diesem Band versammelten Beiträge der Abschlusstagung des DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ widmen sich den spezifischen religiösen, sozialen, wirtschaftlichen, literarischen und kulturellen Räumen, Kommunikationsfeldern und Verflechtungen vormoderner Metropolen. Querschnittsthema ist die Frage, mit welchen historischen Begründungen, Medien und Inszenierungen metropolitane Geltungsansprüche erhoben wurden. Für die Antike werden dabei etwa Alexandria und Rom untersucht, beides Metropolen, deren Bedeutung in der Kaiserzeit über ein „Rebranding“ in die christliche Zeit hinein verlängert wurde. Im Mittelalter offenbaren sich metropolitane Netzwerke besonders über die Betrachtung des religiösen Ritus: Dies zeigen Beiträge zur liturgischen Strahlkraft von Jerusalem und Konstantinopel. Aber auch die verdichtete urbane Repräsentation politischer Eliten, durch Familienbücher in Nürnberg, Monumentalbauten in Rom oder Sepulkralplastik in Neapel, werden thematisiert. Nicht zuletzt bietet der Band am Beispiel von Reichstagsakten, Gesandtenberichten und Stadtansichten einen Einblick in die veränderten Reichweiten von Metropolität in der Frühen Neuzeit .

  • Abschlusspublikation zum DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne"
  • Neue Forschungen zur interdisziplinären Städteforschung aus der klassischen und christlichen Archäologie sowie den Geschichts-, Liturgie- und Literaturwissenschaften

Jörg Oberste, Susanne Ehrich, Arabella Cortese (Hrsg.)

Mit Beiträgen von Harald Buchinger, Lorenzo Cigaina, Marco Esposito, Daniel Galadza, Isabell Hesse, Adrian Linz, Lukas Mathieu, Maria Meier, Cherin Nabo, Jörg Oberste, Christian Reitzenstein-Ronning, Harriet Rudolph, Filip Schuffert, Gregory Tucker, Magdalini Valsamidou, Sophia Wagner, Maria Whitten, Julian Zimmermann

Reihe: (UD100)
Bandnummer: 25
Warengruppe: 1542
Sprache: Deutsch
Auflage: 1 2026
Medium: Softcover
Einbandart: fadengeheftet
Seitenzahl: 300
Format: 17 x 24 cm
Erscheinungsdatum: 30. Dezember 2026
ISBN: 978-3-7954-9138-3
Verlag: Schnell & Steiner
Cover: Cover download

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