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Buchvorstellungen

Buchvorstellung „Herigoyen“ in München

Foto (v.l.n.r.): Autor Hermann Reidel, Übersetzer Virgolino Jorge, Geschäftsführer Felix Weiland

Im historischen Teil des Hotels Bayerischer Hof zu München, dem so genannten Palais Montgelas, wurde die neue zweisprachige Publikation über „Emanuel Joseph von Herigoyen (1746-1817). Ein portugiesischer Architekt als königlich bayerischer Oberbaukommissar“ vor einer hochrangigen Festversammlung vom Präsidenten des Freundeskreises von  Herigoyen e. V., Jose Rodrigues dos Reis, vorgestellt. Das neue Buch ist eine Zusammenfassung der 1982 erschienenen Monografie über den in Belas bei Lissabon geborenen Architekten, der mit zwanzig Jahren den Dienst in der königlichen Marine quittierte und zum Studium nach Paris und Wien reiste. Nach vielen Dienstjahren im kurmainzischen Geniekorps und im Landbauwesen schickte ihn Kurfürst Carl Theodor von Dalberg 1804 in seine neue Residenzstadt Regensburg und ernannte ihn zum Stadt- und Landbaumeister. Als das Fürstentum Regensburg mit dem Königreich Bayern vereinigt wurde , holte man den erfahrenen Architekten in die Landeshauptstadt München als Oberbaukommissar ins Innenministerium. Sein Tor am Alten Botanischen Garten wird in München eine Inkunabel des archäologischen Klassizismus und steht am Anfang der großen baulichen Entwicklung der Landeshauptstadt unter den späteren Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner. Nach einem erfüllten Leben starb Herigoyen 1817 in München. Die neue Publikation illustriert mit einigen Fotografien das umfangreiche Werk Herigoyens über eine Schaffensperiode von nahezu 40 Jahren und versucht, die Bedeutung der Bauten Herigoyens für Süddeutschland herauszustellen.

Foto (v.l.n.r.): Autor Hermann Reidel, Übersetzer Virgolino Jorge, Geschäftsführer Felix Weiland

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