Die Beiträge wollen zeigen, dass in der Neuzeit die Kultur der Katholiken und der katholischen Institutionen mehr war als das Bemühen, die Reformation abzuwehren. Im Wettbewerb der unterschiedlichen Bekenntniskulturen ergab das Zusammenwirken von Bild, Musik, Theater und Predigt eine von den Inhalten und Themen des Glaubens bestimmte Ästhetik. Dabei kam den visuellen Künsten eine besondere Rolle zu, anders als bei der zögerlichen Bilderduldung in den Ländern der Reformation. Historiker, Theologen, Kunsthistoriker und Musikwissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Slowenien und aus der Schweiz widmen sich den verschiedenen Themen.
- Neue Forschungen zur Entwicklung von Bildern im Zeitalter der Konfessionalisierung
- Relevant für Kunsthistoriker, Kirchenhistoriker und für alle, die sich für Kunst und Kultur der Neuzeit interessieren
