Jörg Oberste

Das Wahrzeichen der Metropole. Die Pariser Kathedrale Notre-Dame und die Frömmigkeit der französischen Könige im Mittelalter

Texte – Bilder – Rituale – Objekte

Die Kathedrale Notre-Dame ist bis heute eines der wichtigsten Wahrzeichen von Paris. Im 12. Jahrhundert machten die Kapetinger Paris zu ihrer Hauptstadt und den monumentalen Neubau von Notre-Dame zum Zentralort ihrer Frömmigkeitspraxis. Das Buch zeigt die lange Dauer dieser Verbindung auf.

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Reihe:
Bandnummer: 25

1. Auflage 2026, 392 Seiten, 17 x 24 cm, fadengeheftet,

Erscheinungstermin: 30. Oktober 2026
ISBN: 978-3-7954-9144-4

Die Königsgräber in der Abtei Saint-Denis, die Pariser Sainte-Chapelle oder die Kathedrale von Reims, der traditionelle Weiheort der Könige, gelten als die religiösen Zentren der französischen Monarchie im Mittelalter. Die vorliegende Studie zeigt, dass bereits seit dem 6. Jahrhundert eine enge Verbindung der fränkischen Herrscher zum Pariser Bischofssitz bestand, die in den folgenden Jahrhunderten immer weiter ausgebaut wurde. Bereits die Kapetinger räumten dem prächtigen Neubau von Notre-Dame einen hohen Stellenwert in der religiösen und repräsentativen Praxis des Königtums in ihrer neuen Hauptstadt ein. In der Zeit Ludwigs IX. (1228–1270) traten konkurrierende Zentren in der königlichen Sakrallandschaft hinzu. Doch die Pariser Kirche wahrte nicht nur ihren Status als Ortspfarrei des Königs, sondern stand in der Zeit der Valois wieder im Mittelpunkt der königlichen Frömmigkeitspraxis.

  • Die Studie widmet sich mit der Kathedrale Notre-Dame und dem französischen Königtum gleich zwei klassischen Feldern der französischen Historiografie.
  • Sie analysiert in einem innovativen Forschungsdesign eine faszinierende Vielfalt an Texten, Bildern, Ritualen und Objekten.

Jörg Oberste

Jörg Oberste ist seit 2004 Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Regensburg. Seit 2006 leitet er das interdisziplinäre Mittelalterzentrum „Forum Mittelalter“ und von 2017–2026 das DFG-Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“. Zahlreiche Publikationen widmen sich der Geschichte Frankreichs, den religiösen Orden sowie der mittelalterlichen Kirchen- und Stadtgeschichte. Zu Paris erschien zuletzt die Monografie: Die Geburt der Metropole. Städtische Räume und soziale Praktiken im mittelalterlichen Paris, Regensburg: Schnell & Steiner, 2018.

Reihe: (UD100)
Bandnummer: 25
Warengruppe: 1550
Sprache: Deutsch
Auflage: 1 2026
Medium: Softcover
Einbandart: fadengeheftet
Seitenzahl: 392
Format: 17 x 24 cm
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2026
ISBN: 978-3-7954-9144-4
Verlag: Schnell & Steiner
Cover: Cover download

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