Adliges Handeln in der von tiefgreifenden Transformationen geprägten Frühen Neuzeit stand stets unter besonderem Druck. Der Band richtet den Blick auf niederadlige Akteure im mitteldeutschen Raum und untersucht, wie ausgewählte Standesvertreter auf die Umbrüche ihrer Zeit reagierten, Herrschaft gestalteten, Konflikte austrugen, unterschiedlichste Lebens- und Karriereoptionen verfolgten und mit Mitteln der Kunst und Architektur bleibende Zeichen setzten. Elf Beiträge widmen sich ausgewählten Angehörigen von Niederadelsfamilien. Sie prägten Schlösser und Burgen, wie etwa in Leitzkau, oder hinterließen als Domherren in den Kathedralen der Region ihre Spuren. Auch Beispiele aus angrenzenden Gebieten werden vorgestellt. Der reich illustrierte Band stellt neueste Forschungsergebnisse vor und lädt ein, die vielfältigen Facetten niederadligen Lebens und Wirkens kennenzulernen.
- Der Tagungsband schildert, wie der niederadlige Adel Mitteldeutschlands Architektur, Politik und Gesellschaft nachhaltig prägte.
- Zahlreiche großformatige Abbildungen illustrieren anschaulich die Bauwerke, Lebenswege und Netzwerke der Akteure.
- Reiche, qualitativ hochwertige Bebilderung
- Neueste landesgeschichtliche Forschungsergebnisse
