Theaterkultur entwickelte sich seit der Frühen Neuzeit besonders im Umfeld fürstlicher Höfe. Herzöge wie Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha oder Georg II. von Sachsen-Meiningen waren Teil eines Netzwerks anspruchsvoller Theaterkultur, das weit über die Grenzen ihrer Herrschaftsgebiete wirkte. Der vorliegende Band wirft Schlaglichter auf Architekturen, Ideen, Personen, Ausstattung und Aufführungspraxis verschiedener (Hof-)Theater vom Barock bis ins späte 19. Jahrhundert und zeichnet Perspektiven bis in die Gegenwart nach. Weitere Beiträge widmen sich Forschungsthemen zu Objekten der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Einen Schwerpunkt bildet Schloss Sondershausen.
- Gebündeltes Wissen und Forschungsergebnisse zur Theaterkultur und deren vielfältigen Aspekten im Kontext von fürstlichen Höfen
- Interdisziplinäre Forschung zu regionalen und landesübergreifenden Themen
