Am Samstag, dem 18.04.2026 wurde im Lesesaal der Wissenschaftlichen Bibliothek Trier und des Stadtarchivs der Band von Ursula Prinz, „Gregormeister. Die ottonische Buchmalerei in Trier und ihre kunsthistorische Gallionsfigur“ vorgestellt. Der Direktor der Wissenschaftlichen Bibliothek, PD Dr. Francesco Roberg, begrüßte herzlich alle Anwesenden, Felix Weiland sprach für den Verlag, Dr. Jürgen von Ahn für den Herausgeber der Reihe, das Museum am Dom Trier. Für die Präsentation der Reihe wählte man die Form eines Mini-Kolloquiums. Zunächst hob Prof. Dr. Gereon Beuckers als Doktorvater hervor, wie umfangreich sich die Autorin in ihrer Doktorarbeit dem „Gregormeister“, den ihm zugeschriebenen Werken und den daran hängenden Fragen gewidmet hat, um dann aufzeigen zu können, dass hier eine große Werkstatt mit Spezialisten am Werk war. Anschließend wurden einige Aspekte der Arbeit, die Frau Prinz nicht mit völliger Sicherheit hatte klären können, von Prof. Dr. Michael Embach, Kirstin Jakob M.A., PD Dr. Jochen Hermann Vennebusch und Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck angesprochen und diskutiert. Da es jeweils kurze Beiträge waren, zu denen auch Fragen gestellt werden konnten, bot dieses Mini-Kolloquium höchst interessante Einblicke in die faszinierende Welt der Trierer Buchmalerei. Die Blütezeit dieser Werkstatt hängt eng mit dem Episkopat Egberts zusammen: Nach seinem Tod wanderten die Werkstätten ab.
Für alle Besucher, die keine Handschriften-Spezialisten sind, war diese Veranstaltung ein echter Wissens-Booster. Nach einem Glas Wein konnten in Trierer Originalhandschriften und -fragmente besichtigt werden. Eine außergewöhnliche Buchpräsentation einer starken Doktorarbeit!